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Folge 1 – Zuhören in der Sozialberatung

In der ersten Folge von Einfach Zuhören ist Stefan Tury bei mir zu Gast.

Stefan ist Jurist, diplomierter Kommunikationsexperte und hat viele Jahre in der Sozialberatung des Sozialministeriums gearbeitet. Dabei hatte er tausende Gespräche mit Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Gemeinsam besprechen wir seinen Ansatz zum Thema Zuhören und erfahren viele Details aus seiner Arbeit.

Hier geht es zu Folge 1

 

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Der Podcast „Einfach Zuhören“ widmet sich Gesprächen mit Menschen, die in Ihrem Beruf wirksames Zuhören einsetzen müssen, um darin erfolgreich zu sein. Ebenso behandel ich Techniken, die wir einsetzen können, um besser zuzuhören.

Der Podcast ist via itunes, Spotify und Podcaster.de erreichbar.

Einfach laden und einfach zuhören

 

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Podcast Einfach Zuhören

Ich lade Sie herzlich zum neuen Podcast „Einfach Zuhören“ ein! Der Podcast behandelt Techniken des Zuhörens und es kommt immer wieder zu Gesprächen mit Menschen, die einen Beruf ausüben bei dem Zuhören einen Erfolgsfaktor darstellt.

Den Podcast gibt es auf Spotify  unter „Einfach Zuhören“ und bei itunes unter folgenden Link: https://itunes.apple.com/at/podcast/einfach-zuhoeren/id1457556764?l=en

Hören Sie einfach rein und zu 🙂

 

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Zuhören findet noch immer zu wenig Beachtung!

Viele Menschen vermissen gutes und aufrichtiges Zuhören in Ihrem Leben. Dies ist dahingehend umso interessanter, da sich fast 80% aller Menschen als guten Zuhörer/gute Zuhörerin sehen. Wenn dem aber so wäre, wäre dann die Anzahl an zwischenmenschlichen Konflikten, beziehungsbedingten Stresses und das Gefühl von Einsamkeit in sozialen Gefügen nicht wesentlich geringer? Es herrscht also eine wahre Kluft zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Wir wollen, dass uns zugehört wird, schaffen es aber selbst kaum ein wirklich aufmerksamer Zuhörer zu sein.

Dabei ist richtiges und gutes Zuhören ein wahres Wundermittel in Punkto Beziehungsbildung, besseren gegenseitigen Verständnis und die Vermeidung von Missinterpretationen.

Die gute Nachricht ist, dass Zuhören lernbar ist! Wir können lernen, wie wir aufmerksames Zuhören fördern, schlechtes Zuhören verhindern und somit tiefere Dialoge schaffen, die sich positiv auf Beziehung und eigene Lebenszufriedenheit auswirken.

Grundlegend für gutes Zuhören ist unsere Haltung!

Wie stehen wir zur Person, die uns etwas erzählen will und unser Ohr benötigt? Wie wichtig ist uns das Thema? Wir gerne wollen wir uns auf die andere Person einlassen oder uns doch lieber über eigene Themen unterhalten? Bin ich der Ansicht, dass mein Gegenüber sofort einen Ratschlag benötigt? All diese Fragen, drehen sich um unsere Haltung anderen gegenüber, die beim Zuhören eine ganz spezielle Ausprägung findet. Die Art und Weise wie wir Zuhören, gibt auch eine Aussage über unsere Grundhaltung anderen Menschen gegenüber.

Vielleicht können Sie folgenden Impuls für eine Reflexionsübung mitnehmen:

„Denken Sie über Ihr Zuhören nach.“ – Wenn Sie das nächste Mal in einer Situation sind, wo sie einer anderen Person zuhören, ganz egal wie ernst oder unterhaltsam der Dialog ist, beobachten Sie sich ganz aufmerksam. Beobachten Sie sich, wie Sie zuhören – fallen Sie schnell ins Wort? Reden Sie schnell über Themen, die Ihnen wichtig(er) sind? Haben Sie innere Fantasien, die Sie ablenken? Verniedlichen Sie das Problem oder bewerten Sie dieses umgehend? Geben Sie sofort Ratschläge und haben eine Lösung für das Problem?

All dies sind Fragen, die Sie sich auf einer Metaebene stellen können. Bekommen Sie ein Gefühl für Ihre Zuhörhaltung und fragen Sie sich dann im Anschluss, wie diese ausgeprägt ist.

Wenn Sie besser zuhören wollen, fängt es bei Ihrer Haltung an!

Jürgen Melmuka

jm@commitment.co.at

Wenn Sie Anmerkungen, Ergänzungen oder Fragen haben, so freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

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Vertrieb und Technik

Die Kommunikation zwischen Technik/Produktion und Vertrieb/Innendienst ist oft von Unverständnis, Ärger und Fehlinterpretationen geprägt. Die Beteiligten kommunizieren schlecht und unwirksam, mangelndes oder falsches Zuhören ist eines der Ursachen für die Konflikte.

Das Beratungsprodukt “Vertrieb und Technik” wurde exakt für diese Problemstellung und entwickelt und setzt den Lösungshebel beim gegenseitigen Zuhören an. Wenn die Beteiligten sich intensiver und wirksamer Zuhören, ist der Austausch von Wertschätzung und Verständnis geprägt, ein gemeinsamer Weg somit möglich.

In nur 3 Schritten behandelt das Beratungsprojekt die Maßnahmen, die zu einer Minderung der Interpretationen und Fehlern führen.

  • Schritt 1: Evaluierung der Zuhörsituationen und Bewertung dieser
  • Schritt 2: Einsatz wirksamer Zuhörtechniken
  • Schritt 3: Review über Erfolg und Optimierungsbedarf

Am Ende des Projektes werden folgende Wirkungen eintreten:

  • Steigerung des gegenseitigen Verständnisses der handelnden Personen
  • Höhere Klarheit über Gedankenwelt der “anderen”
  • Bessere Beziehungsbildung durch aufgebrachtes Verständnis
  • Fehlinterpretationen und Missverständnisse fallen fast gänzlich weg
  • Gegenseitiges Vertrauen und Wertschätzung werden gestärkt

Wenn Sie diese Problemstellung in Ihrem Unternehmen erkennen, so zahlt sich ein Gespräch darüber sicher aus. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme

Einfach ein Mail an

jm@commitment.co.at

Alles Gute,

jürgen melmuka

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Das Hören – eine Definition

Hören ohne Hinhören heißt zum Beispiel, mit sich selbst beschäftigt zu sein, nur sporadisch aufzumerken und einem Gespräch nur solange zu folgen, bis selbst geredet werden kann.

Die Aufmerksamkeit ist nicht unbedingt auf den Gesprächsinhalt, sondern vorwiegend auf die eigene Beschäftigung, die eigenen Gedanken und die Gelegenheit, zu Wort zu kommen, gerichtet. Hören wird dadurch kaum dabei unterstützen eine Beziehung zum Gesprächspartner zu vertiefen.

Beispiel: Man sitzt im Kaffeehaus, geht seinen Gedanken nach, hört aber unweigerlich das Gespräch am Nebentisch mit.

Die BIG 6 der Zuhörwirkung: 

Aufmerksamkeit: sehr gering

Empathie: sehr gering

Fokus: sehr gering

Dialogqualität: sehr gering

Interesse: sehr gering

Beziehungsbildung: sehr gering

Verstärken Sie bewusst einen dieser sechs Faktoren (Big 6), dann erhöhen Sie sofort Ihre Wirkung als Zuhörer und die Wirkung des Dialogs. Stellen Sie sich dies Big 6 wie einen Regler eines Equalizers vor – genauso können Sie einen Faktor hochschrauben und Ergebnisse verbessern.

Arten des Hörens (1)

Interessant an dieser Stelle ist auch der Aspekt der Sprache. Während in der Deutschen Sprache nur durch ein Präfix (hin, zu), “Hören” zu aktiven Vorgang wird, unterscheidet man in Französisch  oder ouir – hören und ecouter – zuhören und Englisch – to hear – hören und listen – zuhören ganz bewusst.

ÜBUNG: Vertiefen Sie “HÖREN” zu “ZUHÖREN” – suchen Sie eine Situation, wo Sie unweigerlich fremde Menschen bei einem Gespräch hören. Dazu eignet sich ein Kaffeehaus, Öffentliche Verkehrsmittel oder Warteräume. Sie werden zwangsläufig in die Situation kommen, Gespräch zu hören, ohne die Situation zu erzwingen.

Nun intensivieren Sie das Hören und konzentrieren sich auf den Inhalt der Sprechenden. Vertiefen Sie die Aufmerksamkeit und üben sich konzentriertes Hinhören. Steigern Sie sich in Ihrer Aktivität und hören Sie zu – also welche Gefühle hören Sie raus?